Zwei Zeitzeugen Gespräche in Brandenburg und an der Uni Regensburg.

Zwei Zeitzeugen Gespräche in Brandenburg und an der Uni Regensburg.

 

Zweite Rundreise in Brandenburg.

 

Ich nehme an, dass meine Zeitzeugen Gespräche im letzten Jahr so viel Eindruck hinter-lassen haben, dass man mich wieder dieses Jahr eingeladen hat. Zwei Schulen habe ich bereits voriges Jahr besucht und eine Schule war neu. Es waren das Eduard Maurer Ober-stufenzentrum in Hennigsdorf, das Georg Mendheim Oberstufenzentrum in Zehdenick und das Strittmatter Gymnasium im Gransee. Die beiden letzten habe ich bereits besucht und in Hennigsdorf war ich zum ersten Mal. Die Reise fand zwischen dem 25-ten und 27-ten Sep-tember statt. Finanziert wurde diese Reise wieder sehr großzügig von der Regionalen Ar-beitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie-RAA Brandenburg. Begleitet hat mich wieder Frau Elke Helm eine Gedenkstädte Lehrerin in Sachsenhausen und Lehrkraft an dem Oberstudienzentrum in Zehdenick. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal für die perfekte Organisation und aufopfernde Begleitungsarbeit bei ihr sehr herzlich bedanken. Die Schüler waren wie meistens sehr aufmerksam aber man merkt heute, dass die Kenntnisse über Holocaust bei den heutigen Schülern langsam schwinden und das Bewusstsein, dass es heute immer noch  ein starker Antisemitismus weltweit verbreitet wird, war bei den Schü-lern vor meinem Auftritt kaum vorhanden. Deshalb bin ich überzeugt, dass man so lange es noch möglich wird, die Zeitzeugen in die Schulen einladen sollte. Erfreut hat mich die Aus-sage eines Lehrers, der mir mitgeteilt hat, dass ihn die Schüler, bei den ich letztes Jahr ge-wesen bin, kürzlich angesprochen haben, dass sie immer noch über das Gespräch mit mir nachdenken und an ihn Fragen gestellt haben. In der letzten Klasse im Strittmatter Gymna-sium haben die Schüler spontan einen Brief an mich geschrieben und in Zehdenick eine kurze Rede gehalten. Am Tag vor dem Gespräch haben mich im Zehdenick zwei Schüler im Hotel ausgesucht und freiwillig die Stadt gezeigt.

 

Zeitzeugen Gespräch an der Uni Regensburg am 10.Oktober 2013

 

Eine völlig andere „Baustelle“ war der Besuch an der Universität Regensburg. Eingeladen hat uns d.h. Frau Marina Rentschler und mich der Universitätsprofessor für angewandte Mathe-matik und für Zusatzstudium „Internationale Handlungskompetenz /Länderblock Israel“ Herr Prof. Dr. Roland Hornung. Herr Professor Hornung ist gleichzeitig der Leiter des Vereines „Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern“  Marina Rentschler eine junge Frau ist die Projektleiterin des Interviewprojektes „Zeugen der Zeitzeugen“ und gleichzeitig Mitglied des Vereines „Initiative 27. Januar e.V.“ Sie hat in Regensburg die Arbeit des Vereines und die Ziele dieses Projektes vorgestellt und ich habe danach das Zeitzeugen Gespräch geführt.

 

Die Zuhörer waren meistens Interessenten aus Regensburg und Mitglieder des Vereines von Herrn Prof. Hornung. Da die Vorlesungen erst nächste Woche anfangen sollten waren leider nur wenige Studenten anwesend. Anwesend war dort auch die Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Regensburg und eine Zeitzeugin aus Ukraine, die spontan während der Diskus-sion aufgestanden ist und kurz über Ihr furchtbares Schicksal berichtet hat. Anschließend hat mir Professor Hornung sein Buch über seine Erlebnisse während seinem 7 monatigen Aufent-halt in Jerusalem „Ambassador of good will“ als Geschenk überreicht. Gefahren hat uns nach Regensburg wie auch zurück unser netter Homepage Verwalter und Gründer des Vereines „Israelplattform“ Werner Steinmetz.

 

Pavel Hoffmann Reutlingen den 15.10.2013

 

 

 

 

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